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Prinzessin-von-Asturien-Stiftung

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  1. Prinzessin von Asturien Preise |
  2. Verordnung

Verordnung  

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AUSSCHREIBUNG

Die Stiftung ist eine gemeinnützige private Einrichtung, deren Ziel es ist, die zum Welterbe gehörenden wissenschaftlichen, kulturellen und humanistischen Werte zu würdigen und zu fördern sowie die Verbundenheit des Fürstentums Asturien mit dem Thronfolger-Titel der spanischen Krone zu festigen.

Seine Majestät der König Felipe VI. war seit ihrer Gründung im Jahr 1980 Ehrenvorsitzender der Stiftung. Nach seiner Ausrufung zum König von Spanien am 19. Juni 2014 übernahm Ihre Königliche Hoheit Leonor de Borbón y Ortiz Prinzessin von Asturien den Ehrenvorsitz der Einrichtung, die alljährlich die Prinzessin-von-Asturien-Preise ausschreibt.

Diese dienen der Auszeichnung wissenschaftlicher, technischer, kultureller, sozialer und humanitärer Arbeiten von Personen, Institutionen, Arbeitsgemeinschaften oder Institutionsgruppen auf internationaler Ebene und werden in acht Sparten verliehen: Künste, Sozialwissenschaften, Kommunikation und Humanwissenschaften, Eintracht, Internationale Zusammenarbeit, Sport, Wissenschaftliche und Technische Forschung sowie Literatur.

Die Preisverleihung fi ndet jedes Jahr im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Oviedo im Theater Campoamor statt.

Die Prinzessin-von-Asturien-Stiftung gibt die Ausschreibung der Prinzessin-von-Asturien-Preise 2021 bekannt, die durch die nachfolgende, vom Stiftungsrat verabschiedete Verordnung geregelt wird.

VERORDNUNG

Die Prinzessin-von-Asturien-Preise werden von der Prinzessin-von-Asturien-Stiftung ausgeschrieben.

Die Prinzessin-von-Asturien-Preise werden an diejenigen Personen und/oder Einrichtungen verliehen, die mit ihrer Arbeit und ihren Verdiensten auf wissenschaftlichem, technischem, kulturellem, sozialem und humanitärem Gebiet in außergewöhnlicher und beispielhafter Weise zum sozialen Fortschritt und Wohlergehen beitragen. Die Auswirkungen ihrer Arbeit können stets in einer breiteren Dimension betrachtet werden, was heißt, ihre Beiträge sollen auf internationaler Ebene verbreitet und/oder bekannt sein.

ARTIKEL 1.- SPARTEN

  • Prinzessin-von-Asturien-Preis für Kunst: für die Arbeit und Erneuerung in Film, Theater, Tanz, Musik, Fotografi e, Malerei, Bildhauerei, Architektur und anderen künstlerischen Ausdrucksformen.
  • Prinzessin-von-Asturien-Preis für Sozialwissenschaften: für kreative Arbeiten und/oder Forschung in Geschichte, Recht, Sprachwissenschaft, Pädagogik, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie, Ethik, Philosophie, Geografi e, Wirtschaft, Demografi e und Anthropologie sowie Disziplinen dieser Wissenschaftsbereiche.
  • Prinzessin-von-Asturien-Preis für Kommunikation und Humanwissenschaften: für wissenschaftliche Arbeit bzw. Erneuerung in humanistischen Disziplinen sowie für Medienarbeit in allen ihren Ausdrucksformen.
  • Prinzessin-von-Asturien-Preis für Eintracht: für die Verteidigung und Verbreitung der Menschenrechte, für die Förderung und den Schutz des Friedens, der Freiheit, der Solidarität und des Welterbes und ganz allgemein für den Fortschritt der Menschheit.
  • Prinzessin-von-Asturien-Preis für Internationale Zusammenarbeit: für individuelle oder kollektive Arbeiten mit einem oder mehreren Partnern zur Entwicklung und Förderung der öffentlichen Gesundheit, für die Universalisierung der Bildung, Umweltschutz sowie für den wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Fortschritt der Völker.
  • Prinzessin-von-Asturien-Preis für Sport: für Sportler, die im Laufe ihrer Karriere durch die Förderung, Weiterentwicklung und Optimierung ihres Sports sowie durch ihre Solidarität und Engagement zu einem Vorbild für die Möglichkeiten geworden sind, die der Sport zum Wohle der Menschen bietet.
  • Prinzessin-von-Asturien-Preis für Wissenschaftliche und Technische Forschung: für die Durchführung von Forschungsarbeiten und das Voranbringen der Forschung, für Entdeckungen und/oder Erfi ndungen in den Bereichen Mathematik, Astronomie und Astrophysik, Physik, Chemie, Biowissenschaften, Medizin, Geowissenschaften, Weltraumforschung und Technischen Wissenschaften sowie in den dazugehörigen Disziplinen und ihren Techniken und Technologien.
  • Prinzessin-von-Asturien-Preis für Literatur: für das Schaffen literarischer Werke und Weiterentwickeln der Literatur in allen Gattungen.

ARTIKEL 2.- DOTIERUNG

Jeder Prinzessin-von-Asturien-Preis ist dotiert mit:

  • einer Skulptur von Joan Miró (Symbol der Prinzessin-von-Asturien-Preise);
  • einer Urkunde;
  • eine Ansteckbrosche und;
  • 50.000 € Preisgeld. Bei einer Preisteilung wird dieser Betrag zu gleichen Teilen unter den Preisträgern aufgeteilt.

ARTIKEL 3.- KANDIDATUREN

Kandidatur einreichen

Kandidaturen können eingereicht werden von:

  • früheren Preisträgern,
  • Mitgliedern der acht Jurys, ausgenommen hiervon sind jedoch Vorschläge in jener Sparte, in der sie zu den Juroren zählen,
  • spanischen Botschaften,
  • diplomatischen Vertretungen in Spanien,
  • angesehenen Persönlichkeiten und namhaften Institutionen und von,
  • anderen Persönlichkeiten und Institutionen auf Einladung der Prinzessin-von- Asturien-Stiftung.

Zulassung

Folgende Kandidaturen sind in jedem Fall von der Teilnahme ausgeschlossen:

  • posthum vorgeschlagene Kandidaten.
  • spanische und ausländische Staatsoberhäupter und/oder Regierungschefs,
  • Inhaber hoher Staatsämter, hohe Amtsträger spanischer oder ausländischer Regierungen und/oder Amtsträger mit Rang eines Staatschefs,
  • durch die spanische Verfassung und Gesetzgebung geregelte staatliche Einri- chtungen und öffentliche Behörden,
  • aktuelle Stiftungsratsmitglieder oder solche, die in den letzten drei Jahren vor dem Kandidaturenvorschlag Mitglied des Stiftungsrats waren,
  • Jurys oder Personen, die in den letzten drei Jahren vor dem Kandidaturenvorschlag einem der Auswahlgremien angehörten,
  • Eigenkandidaturen von Personen, Organisationen oder Institutionen für sich selbst oder von ihnen vertretenen Einrichtungen.

Die Erfüllung dieser Anforderungskriterien sowie die Eignung der Kandidaturen wird von der Prinzessin-von-Asturien-Stiftung bewertet. Durch die Bewertung der Stiftung wird die endgültige, der Jury vorgelegte Kandidaturenauswahl festgelegt.

Fristen und Abgabe

  • 1.  Zur Einreichung einer Kandidatur ist das Ausfüllen und Unterschreiben des offi ziellen Formulars erforderlich. Sie erhalten es über die Website der Stiftung Prinzessin von Asturien (www.fpa.es ), sobald Sie sich mit einem Benutzernamen und einem Passwort registriert haben. Das Formular und die beigefügten zusätzlichen Informationen können Sie über eine Online-Plattform, zu der Sie dann Zugang erhalten, einreichen.
  • 2. Sie können das offi zielle Formular auch folgendermaßen einreichen:
    • per Email an: fpa@fpa.es oder
    • an die Postanschrift: c/ General Yagüe 2, E-33004 Oviedo, Asturien-Spanien.

Die Abgabefrist für Kandidaturen läuft bis zum Donnerstag, den 4. März 2021 (bis 23:59 Uhr Madrid/CET, GMT/UTC+1).

Frühere Preisträger und/oder Jurymitglieder können ihre Kandidaturenvorschläge bis sechs Kalendertage vor der Konstituierung der entsprechenden Jury einreichen. Dieser Termin wird auf der Website der Stiftung (www.fpa.es ) bekannt gegeben.

Unterstützungsschreiben

Dem offi ziellen Vordruck können Unterlagen, Literaturangaben und audiovisuelles Material in beliebiger Anzahl zum Nachweis der Verdienste der jeweiligen Kandidatur beigefügt werden.

Ebenso können Unterstützungsschreiben und Fürsprachen eingereicht werden. Die Frist für besagte Unterstützungsschreiben läuft bis zum 24. März 2021 TBD (bis 23:59 Uhr Madrid/CET, GMT/UTC+1). Wenn Preisträger und/oder Jurymitglieder vorheriger Jahre Kandidaturen vorschlagen, so endet für sie diese Frist erst fünfzehn Kalendertage danach, spätestens aber sechs Tage vor der Konstituierung der für die Sparte der Kandidatur zuständigen Jury.

Diese Schreiben richten sich an:

  • die E-Mail-Adresse: apoyos@fpa.es oder
  • die Postadresse: c/ General Yagüe 2, E-33004 Oviedo, Asturien-Spanien.

Die Prinzessin-von-Asturien-Stiftung führt keinen Schriftverkehr zu eingegangenen Unterlagen und sendet diese auch nicht zurück.

ARTikel 4.- VERLEIHUNG DER PRINZESSIN-VON-ASTURIEN-PREISE

Die Verleihung der Prinzessin-von-Asturien-Preise fi ndet normalerweise in der zweiten Oktoberhälfte in Oviedo (Fürstentum Asturien, Spanien) statt.

Mit der Annahme des Preises verpfl ichten sich die Preisträger zur Teilnahme an Aktivitäten und Veranstaltungen, die von der Stiftung in den Tagen unmittelbar vor und nach der Preisverleihung organisiert werden.

Preisträger, die nicht an der Preisverleihungszeremonie teilnehmen, erhalten nur die Urkunde.

ARTikel 5.- JURYS

Verhaltensrichtlinien

Die Jurymitglieder sind verpfl ichtet, sich an die Verhaltensrichtlinien der Prinzessinvon-Asturien-Stiftung zu halten, welche das Engagement der Institution für ethisches Verhalten in ihrer gesamten Aktivität zum Ausdruck bringen.

Ernennung und Konstituierung der Jurys

Die Jurys, je eine pro Sparte, werden jährlich von der Prinzessin-von-Asturien-Stiftung nach den von ihrem Stiftungsrat genehmigten Kriterien ernannt. Die Jurymitglieder dürfen weder ein hohes Amt in der spanischen Regierung ausüben, noch einer hohen staatlichen Institution irgendeines anderen Landes angehören.

Jede Jury verfügt über einen Vorsitzenden und einen Schriftführer. Der Vorsitzende wird bei der Konstituierung der Jury aus dem Kreis ihrer Mitglieder gewählt. Der Schriftführer, selbst mit Sitz und Stimme, wird vorher von der Prinzessin-von-Asturien-Stiftung ernannt.

Der Vorsitzende organisiert und leitet die Beratungen und die Abstimmungen. Der Schriftführer wacht über die Einhaltung der Verordnung.

Die Sitzungen der Jury erfolgen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Am zweiten Sitzungstag erfolgt die Bekanntgabe der Entscheidung in öffentlicher Verlesung des Verleihungsprotokolls, gewöhnlich durch den Vorsitzenden der Jury.

Beratungen

Zur Teilnahme an den Abstimmungen müssen die Juroren vom Beginn aller Beratungen an bis zur abschließenden Abstimmung anwesend sein.

Die Kandidaturenlisten für die einzelnen Prinzessin-von-Asturien-Preise und die Beratungen der Jurys sind geheim.

Die Jurys müssen jederzeit unabhängig, unparteilich und gewissenhaft vorgehen.

Die Stimme ist nicht übertragbar.

Eingereichte Kandidaturen dürfen nicht modifi ziert werden.

Die Stimmabgabe hat stets in positivem Sinn zu erfolgen, wobei bis zum Ende immer wieder die sukzessive Wahl der von der Mehrheit der Juroren bevorzugten Kandidaten vorangebracht wird.

Der Preis wird durch Mehrheitsbeschluss an eine einzige Kandidatur verliehen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Juryvorsitzenden den Ausschlag.

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